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Tech ist nicht immer toll

Das D und das T

Sobald das D-Wort (Digitalisierung) oder T-Wort (Technologie) in Unternehmen fällt, gibt es nur eine Richtung: Volle Fahrt voraus – bei der Automatik im Auto darf es dann gerne der Sportgang sein. Komisch nur, dass wir privat mehr und versuchen, den Kopf aus dem beruflichen Cyberspace zu ziehen und ihn offline an die frische Luft zu halten.

Der Techlash

Das sage übrigens nicht nur ich, sondern jetzt auch einer der renommiertesten Zukunftsforscher, Matthias Horx.  In seiner Kolumne „Der Techlash ist da!“ sieht er sich bestätigt. Schließlich habe er schon vor 10 Jahren einen „Digital Backlash“ vorher gesagt. Gemeint ist damit eine Phase der digitalen Ernüchterung (so das Magazin Capital) und eine zunehmend kritische Sicht auf die „Big 4“ aus dem Silicon Valley und was womöglich nach ihnen kommen wird. Die Debatte ist fast so alt wie die Technologie selber und es ging bei ihr selten um Technikfeindlichkeit. Von einem Techlash hat der Economist schon 2013 geschrieben. Verglichen mit heute, waren die neuen Möglichkeiten damals groß und die Wucht der vielen Informationen noch halbwegs überschaubar.

Die zentrale Frage

Was heißt das für das Miteinander in Unternehmen? Bevor wir wie wild digitale Systeme auf- oder ausbauen, sehe ich eine zentrale Frage, die ich mir wieder von Matthias Horx geliehen habe:

„Wie benutzen wir real-digitale Systeme für echten menschlichen Fortschritt?“ 

 

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