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KI und Unternehmenskultur – Data has a better idea?

Viele assoziieren mit dem Wort „Unternehmenskultur“ im allerersten Moment das Verhalten und die Werte, die Menschen teilen. Wie ist es aber mit der IT? Mitarbeiter in unterschiedlichen Kulturen benutzen ihre digitalen Helfer auch auf unterschiedliche Weise. Es ist der menschliche Benutzer, der einen Befehl an das System gibt, das es dann auszuführen hat. Aber wie ist das mit der Künstlichen Intelligenz?

Sicher, vieles was KI heute noch genannt wird, sind am Ende nur „clevere“ Algorithmen. Das sollte aber keine Entschuldigung sein, (diese) KI und ihr Verhältnis zur Kultur nicht auch mal zu hinterfragen. Wie kann KI bei einer attraktiven Unternehmenskultur helfen?

 

1.     HR Start-Ups wie Humu probieren sich mutig aus („Nudge Engine„) und möchten Mitarbeitern in Unternehmen helfen mit einem KI-basierten Tool ein bestimmtes Verhalten zu verändern. Selbst wenn vieles was die Gründer andenken, sich nicht auf dem breiten Markt durchsetzen wird, sickert es gerade bei innovativen und großen Tech-Unternehmen ein. Diese berühmten 10% der First Mover sprechen darüber, entwickeln es in der Praxis weiter und „infizieren“ so immer größere Teile der Wirtschaft.

 

2.    Bei der Personalauswahl sind viele – besonders in Deutschland – noch skeptisch und vorsichtig. Robot Recruiting – d.h. ein teilautomatisierter Rekrutierungsprozess – muss nicht gleich kalt und unpersönlich sein. Gerade Routineaufgaben wie das Kandidaten-Matching kann eine sinnvolle Lösung dabei sein, die HR entlastet und (so die Hoffnung bei jeder technischen Neuerung) mehr Zeit für die Arbeit mit den eigenen und neuen Mitarbeitern lässt. Wenn HR und Bewerber/Kandidaten die Vorteile selber erfahren, wird KI auch eher und gerne eingesetzt. Einige Studien zeigen das schon recht deutlich.

 

3.    Was auch immer ein Unternehmen unter Leistung bei seinen Mitarbeitern versteht, „gemessen“ wird es so oder so. Analyse-Tools können helfen, die Daten dafür zu sammeln, vielleicht in Zukunft auch Entscheidungen vorbereiten. Auch wenn Analytics-Werkzeuge das Menschliche der Personalabteilung nicht ersetzen, können sie HR mehr denn je ergänzen und zu einer „Erweiterung des Teams“ werden, so Doug Dennerline, CEO von BetterWorks. Der Fairness halber muss immer dazu gesagt werden, dass viele solcher Forderungen häufig von Anbietern entsprechender HR-Software kommen – was aber nicht per se schlecht sein muss.

 

Was man daraus mitnehmen kann

KI sollte den Menschen nie ersetzen, nur helfen, Zeit für Aufgaben zu schaffen, die eher zu wenig „Mensch“ abbekommen wie z.B. Gespräche mit den Mitarbeitern. Verhalten sich viele Mitarbeiter anders – auch wenn es nur in einem kleinen Bereich ist – verändert das automatisch die Kultur jeder Organisation. „Data has a better idea“ wie es im Titelbild heißt, macht dann aus KI eher einen freundlichen Ideengeber.

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