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Ist Kultur im Unternehmen weiblich?

Wenn Sie jetzt etwas irritiert sind, geht es Ihnen ähnlich wie mir. Ich meine die Antwort darauf kann Ja und Nein heißen. Wie man das verstehen kann, erkläre ich gerne an zwei Beispielen:  

Nein!

Die Kultur in Unternehmen zu gestalten, ist eine strategische Aufgabe und Teil der Unternehmensführung. Das setzt sich langsam in den Köpfen vieler Entscheider fest. Und bei „dem Entscheider“ fängt es schon an. Frauen sind in den obersten Führungsgremien immer noch deutlich unterrepräsentiert als dass sie von dort aus die Strategie mitprägen könnten. Wirklich etwas bewegen, lässt sich aber von der Geschäftsführung aus – und die ist sehr männlich.

Ja!

Wo sie hingegen überdurchschnittlich vertreten sind, ist u.a. der gesamte HR-Bereich und immer öfter auch als Gesamtverantwortliche. Es gibt sogar schon die ersten Rufe mehr Männer für die Personalabteilung zu gewinnen („HR braucht mehr Männer„). Ein Grund mag laut Human Resources Manager sein, dass sie sich eher für Arbeitsbereiche interessieren , die direkt mit Menschen zu tun haben und in denen die Beschäftigung mit Soft Skills im Vordergrund steht. Genau das ist aber besonders gefragt, wenn man z.B. in Change-Projekten aktiv an der Unternehmenskultur arbeiten möchte.

Was ich daraus mitnehme

Wenn es mit Gender Gap auch in Deutschland einen Begriff für die ungleiche Bezahlung zwischen den Geschlechtern gibt, sollte es das auch für Frauen und ihre (ungleiche) Rolle bei der Unternehmenskultur geben.

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